Kategorie: Kolumnen
Wertschätzender Umgang mit Bestandsstrukturen
Interview: Mit ihrem Büro mia2 Architektur haben sich Sandra Gnigler und Gunar Wilhelm der Entwicklung von lebenswerten Räumen verschrieben. Gemeinsam entwirft und baut das Linzer Planerduo Projekte mit Fokus auf Funktionalität, Ökonomie und Atmosphäre und beschäftigt sich außerdem viel mit Bestandsstrukturen. Die Nutzung des Bestands birgt für sie großes Potenzial, aber auch jede Menge Handlungsbedarf. Sie selbst sehen sich dabei nicht nur Auftraggeber:innen, sondern der Gesellschaft gegenüber in der Pflicht. Im Interview erzählen die beiden, wie sie anhand eines wertschätzenden Umgangs mit Ressourcen versuchen, den Spagat zwischen Wirtschaftlichkeit und Qualität zu schaffen und gleichzeitig zur Weiterentwicklung der Baukultur beizutragen.
BIM to Field: BIM auf der Baustelle
BIM auf der Baustelle ist häufig noch ein Fremdwort. Dabei bietet die modellorientierte Planung auch für die Bauausführung Vorteile - etwa bei der Simulation von Bauabläufen, bei Soll-/Ist-Vergleichen, der Qualitäts- oder Baufortschrittskontrolle.
Zurückfinden zu einer ganzheitlichen Planung
Interview: Juri Troy beschäftigt sich als Architekt seit Jahren mit den Themen klimagerechtes und ressourceneffizientes Bauen und gibt dieses Wissen als Lehrender auch an Studierende weiter. Mit seinem Büro juri troy architects widmet sich der gelernte Steinmetz der Entwicklung von nachhaltigen Gebäudekonzepten und der Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen wie heimischem Holz. Im Interview spricht der gebürtige Vorarlberger über das Potenzial ganzheitlicher Planungsansätze und deren individuelle Aspekte und Herausforderungen. Für mehr Nachhaltigkeit in der Architektur und der Bauwirtschaft bedarf es seines Erachtens auch eines Umdenkens auf politischer und gesellschaftlicher Ebene.
Barrierefreiheit in der Bauplanung
Architektur orientiert sich am Nutzer und erleichtert ihm die Alltagsgestaltung. Diese Aussage hat vor allem in Bezug auf die Barrierefreiheit Gewicht. Tatsächlich besteht die Aufgabe der Bauplanung nicht nur darin, Wohnraum zu schaffen - es gilt gleichermaßen, das Umfeld gemäß den Bedürfnissen der Bewohner zu gestalten. Gefragt ist eine solche Herangehensweise an die Bauplanung besonders bei öffentlichen Gebäuden - die Rede ist hier vom sogenannten "Universal Design".
Jenseits der Vorstellungskraft
Die Umgebung etwas verwahrlost, von Gras und Unkraut überwucherte Hochspannungsleitungen, brachliegende Felder. Das Gebiet rund um die 20 Kilometer vom Stadtzentrum von Jinan entfernt liegende chinesische Wirtschaftsentwicklungszone Changqing ist noch weitestgehend unerschlossen. So scheint das ShuiFa Info Town Property Exhibition Centre wie ein strahlend weißer Stein aus diesem dunklen "Meer" aufzutauchen, umspült von wogend schwarzen Wellen, ein Objekt sauber und rein.
Der Name ist Programm
Interview: Unter dem Namen LOVE architecture and urbanism vereinen Bernhard Schönherr, Mark Jenewein und Herwig Kleinhapl die Bereiche Architektur, Städtebau und Interiordesign unter einem Dach. Bei allem Tun steht immer die Passion für die Architektur im Vordergrund, getrieben von der Herausforderung, punktgenaue Lösungen für die spezielle Aufgabe zu finden.
Gebäudebegrünung – Mehr als Zierde
In Zeiten des Klimawandels, von Extremwetterereignissen, steigenden Bodenpreisen und der zunehmenden sozialen Entfremdung im urbanen Raum gewinnt die Gebäudebegrünung mehr und mehr an Bedeutung. Positive Effekte sind in diesem Zuge allerdings auf lange Sicht nur dann zu erwarten, wenn Stadtgrün weit mehr ist als reine Zierde: ein echter Bestandteil des Architekturkonzepts und der städtebaulichen Planung.
Brandschutz im Holzbau
Die Eigenschaften von Holz machen es seit jeher zu einem vielseitigen Baustoff der sich - besonders in Anbetracht der derzeitigen Nachhaltigkeitsbemühungen - größter Beliebtheit erfreut. Längst wird damit auch in die Höhe gebaut, wie beispielsweise beim HoHo in der Seestadt Aspern. Die Verwendung eines brennbaren Materials wirft hier Fragen, oft sogar Skepsis, bezüglich des Brandschutzes auf. Das jedoch zu Unrecht, denn die Sicherheit ist hier im Brandfall oft sogar höher - denn Holzbauteile sind berechenbar und versagen nicht unvorhergesehen.
Die Nachhaltigkeit von morgen
Ist von der Erreichung der Klimaziele die Rede, liegt das Augenmerk mit auf der Architektur. Die Bauplanung ist in Bezug auf die Nachhaltigkeit immerhin eine wichtige Säule, die in diesem Punkt viel bewirken kann. Klimaschonende Bauten sind heute jedoch nicht durch den Einsatz komplexer Technologien, sondern vielmehr durch kreative Planungsansätze gekennzeichnet.
Im Zeichen der Wissenschaft
Beim Campus der JKU Linz handelt es sich um ein vielseitiges und gleichermaßen stimmiges Projekt. Technische Finesse trifft hier auf vorzügliche Raumqualitäten. Die Gebäude passen sich der Umgebung an, greifen deren Eigenheiten auf und können sich trotz - oder vielleicht gerade wegen - ihrer modernen Gestaltung auch in puncto Klimaschutz sehen lassen.
(Virtueller) Grunderwerb und NFT-Grundstücke im Metaverse
"Metaverse" wird als virtuelle, erweiterte Realität verstanden, die darauf abzielt, die "reale Welt" einerseits nachzubilden und andererseits zu erweitern. Das Metaverse soll nicht nur Arbeitsplatz und soziales Netzwerk sein, sondern auch ein Ort, in dem man seine Freizeit verbringen und etwaigen Aktivitäten nachgehen kann. Derzeit ist auch ein regelrechter Hype um den Erwerb von digitalen Grundstücken im Metaverse erkennbar, die insbesondere als digitaler Marktplatz und neuer Raum für Werbung dienen können.
Öko-Baustoffdatenbanken: Mit der Natur bauen
Natürliche Baustoffe liegen im Trend. Planer, die umweltbewusste Bauherren richtig beraten und nachhaltig planen wollen, sollten Öko-Baustoff- und Bauproduktdatenbanken sowie entsprechende Siegel kennen. Wer bietet was?








