RSSKategorie: Projekte

Neue Wege über alten Gleisen

Neue Wege über alten Gleisen

Mit „Francis“ ist am Franz-Josefs-Bahnhof im 9. Wiener Gemeindebezirk ein markantes Beispiel urbaner Architekturtransformation entstanden. Delugan Meissl Associated Architects (DMAA) und Josef Weichenberger Architects (JWA) haben den Kopfbahnhof samt Büroaufbau aus dem Bestand heraus neu definiert – und damit gezeigt, dass Weiterbauen eine echte Alternative zum Abriss sein kann. Das Projekt bildet heute das transparente, offene Zentrum des neuen Althan Quartiers und demonstriert, wie viel Potenzial in der Revitalisierung großer Gebäudestrukturen steckt.

30. März 2026 Mehr
Symbiotische Architektur

Symbiotische Architektur

In der Skyline von Dubai markiert One Za’abeel, entworfen vom japanischen Architekturbüro Nikken Sekkei, ein prägnantes Beispiel für zeitgenössische Stadtarchitektur. Das Großprojekt vereint Ingenieurkunst, Design und ein neuartiges Nutzungskonzept. Die Integration des SIRO One Za’abeel Hotels, gestaltet von LW Design Group, zeigt, wie Architektur als Medium für körperliches und mentales Wohlbefinden wirken kann.

23. März 2026 Mehr
Zwischen Bestand und Interior

Zwischen Bestand und Interior

Die Sanierung und Umgestaltung einer 120 m² großen Altbauwohnung im 7. Wiener Gemeindebezirk verbindet Bestandsarbeit, Umbau und Interiorplanung zu einem stimmigen räumlichen Gesamtkonzept. Geplant und umgesetzt wurde das Projekt von 24gramm Architektur zwischen Juli und September 2025. Ausgangspunkt war eine Wohnung im dritten Obergeschoss eines Biedermeier-Ensembles, das bereits 1990 von Rüdiger Lainer und Gertraud Auer saniert und durch räumlich gliedernde „Implantate“ ergänzt worden war. Diese frühere Auseinandersetzung mit Bestand, Farbe und additiven Elementen bildet auch für die aktuelle Planung eine wichtige Bezugsebene.

19. März 2026 Mehr
Gedruckter Spielraum

Gedruckter Spielraum

Mit dem Boulder Park realisierte XISUI Design in Ji’nan, China, einen 13.000 m² großen Nachbarschaftspark, der digitale Fertigungstechnologien mit naturnaher Landschaftsarchitektur verbindet. Zentrales Gestaltungselement sind große Findlinge, die als Spiel-, Aufenthalts- und Orientierungspunkte dienen und symbolisch für Beständigkeit stehen.

12. März 2026 Mehr
Ein neuer Mittelpunkt

Ein neuer Mittelpunkt

Mit dem Marktraum am Wiener Naschmarkt erhält einer der bekanntesten urbanen Räume Österreichs ein neues räumliches und soziales Zentrum. Entworfen von Mostlikely Architecture rund um Architekt Mark Neuner, ist der Bau weit mehr als eine Markthalle: Er versteht sich als offene, wandelbare Infrastruktur, die Markt, Stadt und Gemeinschaft miteinander verknüpft und die historisch gewachsene Marktkultur in eine zeitgemäße Zukunft überführt.

6. März 2026 Mehr
Moderner Low-Tech-Ansatz

Moderner Low-Tech-Ansatz

Ganz ohne Klimaanlage, dafür mit 18.000 Lehmziegeln realisierte das Architektenkollektiv rund um Aurélie Husson und Benoît Sindt das Projekt Siège intercommunal in Neuves-Maisons. Der moderne Bau zeigt aber nicht nur, wie Low-Tech-Ansätze im öffentlichen Sektor aussehen können, sondern kombiniert als neuer Verwaltungssitz außerdem eine nachhaltige Holzkonstruktion mit einem flexibel anpassbaren Gebäudekonzept.

26. Februar 2026 Mehr
Von der Sanierung zur Klimaneutralität

Von der Sanierung zur Klimaneutralität

Sanieren statt abreißen – und dabei Standards für nachhaltiges Bauen etablieren: Mit der Revitalisierung des Europäischen Patentamts in Wien zeigt ATP architekten ingenieure, wie sich ein unscheinbarer Zweckbau der 1970er-Jahre in ein klimaneutrales Bürogebäude verwandeln lässt. Der „Vienna Green Hub“ verbindet technische Effizienz mit architektonischer Qualität – und beweist, dass sich Nachhaltigkeit und Funktionalität verbinden lassen.

17. Februar 2026 Mehr
Gefaltete Effizienz

Gefaltete Effizienz

Der Gebäudesektor steht unter Druck: Rund acht Prozent der weltweiten CO2-Emissionen gehen auf das Konto von Zement. Besonders konventionelle Flachdecken gelten als „CO2-Hotspots“ – sie verschlingen Material, benötigen viel Stahl und dominieren den Rohbau. Ein Forschungsteam der Block Research Group (BRG) an der ETH Zürich zeigt nun, wie strukturelle Geometrie diesen Fußabdruck deutlich reduzieren kann. Für das Projekt „Unfold Form“ wurde ­Lotte Scheder-Bieschin mit dem BLT Built Design Award 2025 als Emerging Architect of the Year ausgezeichnet.

16. Februar 2026 Mehr
Die Postmoderne als Denkmal

Die Postmoderne als Denkmal

BWM Designers & Architects revitalisieren ein Stück Wiener Architekturgeschichte – und zeigen, dass auch die Postmoderne inzwischen zum kulturellen Erbe gehört. Von der k. & k. Stallanlage hin zum Autograph-Hotel entwickelt sich in der Imperial Riding School in Wien ein Ort, an dem drei Jahrhunderte Architekturgeschichte aufeinandertreffen. Dabei ist es gelungen, die denkmalgeschützten Fassaden und postmodernen Innenräume sensibel zu erneuern – und zugleich den Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart neu zu inszenieren.

9. Februar 2026 Mehr
Der weiße Turm

Der weiße Turm

Ein weißer Turm erhebt sich über Mulegns im Val Surses: 30 Meter hoch, filigran, beinahe mystisch mit einem Hauch von Herr der Ringe. Der Tor Alva – entworfen von Michael Hansmeyer und Benjamin Dillenburger für die Nova Fundaziun Origen – ist das weltweit höchste 3D-gedruckte Gebäude und zugleich ein temporärer Kulturort. „Der Turm fügt sich nahtlos in die alpine Landschaft ein und setzt die bemerkenswerte architektonische Geschichte von Mulegns fort“, erklärt Hansmeyer.

3. Februar 2026 Mehr
Großzügigkeit im Mikro-Format

Großzügigkeit im Mikro-Format

Qualität statt Quantität lautete das Motto beim Projekt Cube68 von Liebel/Architekten. Das Planungsbüro aus Aalen entwarf mit dem Apartmenthaus in Dinkelsbühl einen Holzmodulbau, der 57 Mikro-Einheiten auf kleinster Fläche unterbringt und dabei erstaunlich viel Gestaltungsspielraum bietet. Entstanden ist nicht nur ein Pilotprojekt, das eine Lösung für die Wohnraumproblematik bietet, sondern in erster Linie ein Neubau, der trotz Fokus auf Nachhaltigkeit und Effizienz nicht auf den Nutzerkomfort vergisst.

26. Januar 2026 Mehr
Ein Quartier für die Zukunft

Ein Quartier für die Zukunft

Mit der Erweiterung des Campus Krems hat Baumschlager Eberle ­Architekten ein Ensemble geschaffen, das die Entwicklung des Wissenschaftsstandorts auf städtebaulicher, architektonischer und technologischer Ebene weiterdenkt. Drei Bildungseinrichtungen – die Karl-Landsteiner-Universität, die Universität für Weiterbildung Krems sowie die IMC Fachhochschule – erhalten damit einen gemeinsamen räumlichen Rahmen, der den heterogenen Anforderungen moderner Forschung und Lehre gerecht wird.

19. Januar 2026 Mehr