Kategorie: Projekte
Vom Wolkenkratzer zum Baumhaus
404 Bäume, 4.620 Sträucher und fast 2.500 m2 Gras, Blumen und Kletterpflanzen - was wie ein Konzept für Park- oder Grünflächen klingt, ist die begrünte Fassade zweier Wohntürme. Mit dem Easyhome Huanggang Vertical Forest City Complex brachten Stefano Boeri Architetti ein Stück vertikalen Wald nach Huanggang. Die Hochhäuser zeigen, wie man urbanes Grün in neuen Dimensionen denkt und so die Natur in die Stadt bringt.
Atmungsaktive Architektur
Das Architekturbüro Skidmore, Owings & Merrill (SOM) realisierte in der chinesischen Millionenstadt Shenzhen ein "atmendes" Hochhaus mit natürlicher Belüftung. Für die neuen Headquarters der Rural Commercial Bank entwarfen sie eine Struktur aus sich diagonal kreuzenden Trägern. Diese verleihen dem Gebäude nicht nur ihr markantes Aussehen, sondern dienen zudem als gigantischer Sonnenschutz.
Tech statt Theater
Leuchtend rot schmiegen sich die Interventionen des Architekturstudios Bernhard Khoury / DW5 an die historische Fassade aus weiß verputztem Torfstein. Ein verspiegeltes Dach schwebt über dem ganzen Ensemble und gewährt ungewohnte Einblicke sowie Perspektivwechsel. Im Inneren von TUMO wurde ein ehemaliger Theatersaal zum knalligen Kreativ-Zentrum für Design und Technologie für Jugendliche.
Aspirin statt Abendmenü
Im Zuge der Covid-Pandemie sah sich ein Restaurant-Besitzer in Puerto Vallarta an der Pazifikküste im Westen Mexikos gezwungen, neue Wege zu gehen. Der Inhaber entschied sich dazu, eine Apotheke aus dem Lokal zu machen. Nach 35 Jahren heißt es nun: Rezept statt Abendkarte. Für die Farmacia del Río entwickelten die mexikanischen Architekten güey studio ein unkonventionelles, buntes Design.
Noch mehr Kunst im Kornspeicher
Während in den Backsteingebäuden am Duisburger Innenhafen bis in die Siebziger Jahre noch Getreide lagerte, wurden diese 1999 nach einem Entwurf von Herzog & de Meuron zum Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, kurz MKM, umgenutzt. Nun realisierten die Architekten auch die Erweiterung des Kulturbaus und vergrößerten die Ausstellungsflächen außen subtil und innen modern um insgesamt 2.500 m2.
Kaffee bei Oma
Für Liebhaber von Kaffee und Kuchen gibt es am Rande der Altstadt von Ljubljana nun einen neuen Anlaufpunkt - Lolita Eipprova. Das kleine Café überzeugt aber nicht nur mit seinen Köstlichkeiten, sondern auch mit seinem besonderen Interior-Konzept. Aus recycelten Materialien und bunt gemischten Texturen und Mustern entwickelte das slowenische Architekturbüro Triiije ein völlig neues Design zwischen Omas Wohnzimmer und Moderne.
Erhalten und gestalten
Wohnungen und Büros, statt Tischtennisbällen und Fahrradlenkergriffen - wo im niedersächsischen Osnabrück einst chemischer Kunststoff für verschiedenste Produkte hergestellt wurde, gibt es nun Raum zum Leben und Arbeiten. Mit Hageloft baute das Architekturbüro Kresings die über 100 Jahre alten Produktionsgebäude des Traditionsbetriebs Hagedorn um. Sie sanierten und erweiterten den Bestand und verhalfen der ehemaligen Fabrik zu neuem Glanz.
Kulinarik mit Stil
Ein originelles Zusammenspiel aus Schwarzwälder Tradition und asiatischer Kultur liefert das Innenraumdesign des Restaurants KURO.MORI in Freiburg. Dieser Meinung ist auch die internationale Jury, die das Projekt von Meissl Architects mit dem German Design Award in der Kategorie Excellent Architecture - Interior Architecture prämierte.
Auf den Spuren von Jules Verne
Die Architekten des Prager Studios OV-A haben ein ehemaliges Kohlelager aus den 1930er-Jahren für die Universität für Chemie und Technik mit viel Fingerspitzengefühl und inspiriert von Jules Verne in einen Hörsaal umgewandelt. Der rekonstruierte Raum wird von den Studenten für Vorlesungen, Zusammenkünfte und andere informelle Aktivitäten der Universität genutzt.
Alte Hülle, neuer Kern
Nach dem "Haus im Haus"-Prinzip verwandelte das Architekturstudio Arcgency mit den Farbers Factories eine alte Fabrik in neuen Wohnraum. Der historische Bestand blieb dabei nahezu unberührt. Er dient als schützende Hülle für einen eingesetzten Holzkern mit vier Appartements. Auf diese Weise entsteht ein spannender Mix aus industriellem Charme und modernem Design, der ein Stück der Geschichte Dänemarks bewahrt.
Auferstehung im Kupferkleid
Sainte-Lucie-de-Tallano ist ein kleines, französisches Dorf im Süden Korsikas. Umgeben von bewaldeter Landschaft besticht es auf 500 m Seehöhe mit seiner malerischen Lage. Vor dieser idyllischen Kulisse befindet sich auch das Kloster Saint-François. Amelia Tavella Architectes nahmen sich des in die Jahre gekommenen Bauwerks an, renovierten es und erweiterten es um einen Anbau mit perforierter Kupferhülle.
Hippe Container voller Geschmack
Auf eine Kombination aus Streetfood und Restaurant-Erlebnis setzt das Projekt taste! Foodmarket von Mostlikely Architecture. Es veranschaulicht, wie sich die begrenzte Fläche am Wiener Donaukanal optimal in Szene setzen lässt. Die Idee der Planer bestand darin, das dynamische Flair der Gegend aufzugreifen und dieses in Form eines vielseitigen Entwurfes, in modern designten Containern, flexibel umzusetzen.








